Eine Weile nichts tun, nur absichtslos da sein,
heißt wach werden für die Sättigung Gottes.
Johannes vom Kreuz (1542-1592)

Kursprogramm

Wohlfühlwochenende für Frauen „Balance, Bewegung, Tanz und Entspannung“

Schenken Sie sich dieses Wochenende und tanken neu auf!

Der Ausgleich zwischen Bewegung und Entspannung ist die Essenz von positiver Ausstrahlung, Wohlbefinden und eine gute Balance.

Denn bleiben Körper und Geist unbewegt oder nur einseitig gefordert, bedeutet das den Verlust von Flexibilität und Kraft.

Sich zur Musik zu bewegen, sei es im Bewegungstraining, nach leichten Tanzschritten oder im Qigong/Tai Chi, wirkt entspannend und ist eine Wohltat für den Körper und die Seele.

Wir möchten Ihnen hier die Möglichkeit bieten ein wohltuendes und ausgleichendes Wochenende zu genießen. Denn mit Bewegung, Begegnung und Entspannung finden Sie die richtige Balance.

Es erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm, aus dem Sie frei wählen oder alles genießen können. Wie z. B.:

Sanftes Ganzkörpertraining
Ein „Rund um den Körper“-Programm für die Balance des gesamten Bewegungsapparates

Oigong/Tai Chi
Körper und Geist in Einklang bringen

Entspannung & Körperwahrnehmung
Zur inneren Ruhe kommen und den eigenen Körper wieder wahrnehmen

Ganzheitliches Training mit Pilatesbällen
Die Bälle wurden speziell für ein sicheres und gesundheitsförderndes Training entwickelt

Gesunder Rücken - Besser Leben
Funktionelle Gymnastik zur Haltungsschulung und Kräftigung der Muskulatur

Tanz
Ein leichtes Tanz-Programm, das Spaß macht und gute Laune bringt

Begleitung: Nicole Streit-Bappert (zertif. Tanz- und Bewegungspädagogin), Monika Mildenberger-Schneider (Gymnastiklehrerin)
Datum: Fr. 21. September 2018 18:00 Uhr - So. 23. September 2018 13:00 Uhr
Kosten: Kurs 95,00 € / Pension 110,00 €

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  • Johannes vom Kreuz

    Johannes vom Kreuz (1542-1591) ist einer der großen Meister karmelitanischer Spiritualität.

    In seinen Werken beschreibt er den Prozess der Einswerdung mit Gott als einen Weg des Loslassens, der durch die dunkle Nacht unserer Zweifel und Ängste, unserer Selbstbehauptung und Egozentrik hindurch zur göttlichen Liebe führt – sie ist Sinn, Ziel und Erfüllung unserer menschlichen Sehnsucht.

    Die dunkle Nacht

    In einer dunklen Nacht
    von Sehnsucht getrieben, in Brand gesteckt von Liebe,
    - o glückliche Fügung! -
    entfloh ich, ohne bemerkt zu werden,
    als schon das Haus um mich in Stille lag,

    im Dunkeln, sichren Fußes
    über die geheime Leiter, tief ins Gewand gemummt,
    - o glückliche Fügung! -
    im Dunkeln und wachsam angespannt,
    als schon das Haus um mich in Stille lag,

    in jener glückseligen Nacht,
    heimlich, daß mich niemand sah
    - auch ich selbst nahm nichts wahr -,
    ohn’ andres Licht, den Weg zu leuchten,
    als das nur, das im Herzen brannte;

    das führte mich
    sichrer als das Licht der Tagesmitte
    dorthin, wo mich erwartete,
    um den so tief ich weiß,
    dorthin, wo niemand uns belauerte.

    O Nacht, die du den Weg geleuchtet!
    O Nacht, liebenswerter als das Morgendämmern!
    O Nacht, die du zusammenbrachtest
    den Geliebten und die geliebte
    in den Geliebten umgestaltete Geliebte!

    An meiner Brust, aufgeblüht zu neuem Leben,
    die nur für ihn sich aufbewahrte,
    da ruht’ er schlafend,
    und ich liebkoste ihn,
    und Zedern fächelten ihm Wind.

    Der Wind von den Zinnen her
    - als zärtlich er sein Haar durchwehte -
    mit seiner sanften Hand
    streifte meinen Hals,
    und alle meine Sinne schwanden.

    Ich blieb und ich vergaß mich,
    das Antlitz neigt’ ich über den Geliebten,
    alles um mich verlosch, ich ließ mich los,
    ließ los meine Sorgen,
    zwischen den Lilien war es vergessen.

    ( Johannes vom Kreuz)

    Übersetzung: Reinhard Körner