Gott ist uns so nah. Alles, was da ist,
hat sein Dasein durch sein Wirken
und in seiner Gegenwart.
Titus Brandsma (1881-1942)

Besuch aus Kamerun in Springiersbach

Das hat das Kloster Springiersbach noch nicht erlebt: 12 Karmeliten aus Kamerun kamen in der Pfingstwoche zu einer Tagung mit ihren deutschen Mitbrüdern zusammen. Im Bildungshaus des Klosters ging es darum, sich gegenseitig kennenzulernen und die gemeinsame Zukunft zu planen. Thorsten Nilges kam als Referent von Misereor dazu und steuerte wichtige Informationen zur Situation in Kamerun bei. Dort haben die Karmeliten von Deutschland aus im Jahr 2001 eine Mission begonnen, in der heute etwa 30 Brüder in vier Häusern im Großraum der Hauptstadt Jaunde leben. Sie arbeiten in der Seelsorge und in landwirtschaftlichen Projekten.
Die noch junge Neugründung braucht jetzt eine solide Zukunftsplanung: die Brüder aus Kamerun haben den Bau einer Schule vorgeschlagen, um durch Bildung die Lebensperspektive der Menschen in ihrem Land zu verbessern. „Wir sind auch hier, um den Menschen in Deutschland zu danken, die unsere Arbeit durch Spenden unterstützen“, sagt Pater Jean-Pierre Sumbu, der Leiter der Karmeliten in Kamerun. Immer wieder erklangen bei den Gottesdiensten in der Klosterkirche afrikanische Gesänge, begleitet von Trommeln und Rasseln. Zum Abschluss machten die Karmeliten gemeinsam eine Moselschifffahrt nach Beilstein.

Fotogalerie: Spirituelles Kapitel 2019


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  • Schönheit

    Dieser Film-Ausschnitt aus „American Beauty“ bietet einen etwas ungewöhnlichen Zugang zu dem, wo Spiritualität und Kontemplation ansetzen:
    Einübung in eine wache und aufmerksame Wahrnehmung dessen, was jeweils geschieht, um in die tiefere Dimension jeder Begegnung und jedes Ereignisses durchzudringen bis hinein in ihren göttlichen Grund.