Die Grenze seiner Liebe ist, dass sie keine hat.
Thérèse von Lisieux (1873-1897)

"Ein Schutzschirm für das Theresianum"

Wortlaut des Berichtes aus dem Diözesan-Caritasverband:

Würzburg/Bamberg. Zum Januar 2018 hat die Caritas-Schulen gGmbH die Trägerschaft für das Spätberufenengymnasium Theresianum der Karmeliten in Bamberg übernommen. Bei einer Feierstunde mit Staatsministerin Melanie Huml stießen Vertreter des Ordens und der Caritas sowie Unterstützer und Weggefährten auf eine erfolgreiche Zukunft an.

Zweieinhalb Jahre lagen zwischen dem Beschluss, die traditionsreiche Schule zu schließen, und der Übernahme der Trägerschaft durch die Caritas-Schulen gGmbH. Zweieinhalb Jahre voller Hoffen und Bangen, voller Höhen und Tiefen. „Das Beste kommt zum Schluss" passe somit wie kein anderer Spruch zu diesem freudigen Tag, sagte Schulleiter Pater Roland Hinzer bei der Begrüßung der Gäste in der Turnhalle des Theresianums. „Und das Beste, das sind Sie", richtete er das Wort an Domkapitular Clemens Bieber, Vorsitzender des Caritasverbandes für die Diözese Würzburg, und Rudolf Hoffmann, Geschäftsführer der Caritas-Schulen gGmbH. „Sie haben den Wert unserer Einrichtung erkannt und dafür gesorgt, dass junge Menschen auch weiterhin eine Chance haben, über den zweiten Bildungsweg eine akademische Laufbahn anzustreben."

Dank an Karmeliten und Erzbistum
„Ich freue mich, dass wir weiterführen dürfen, was die Karmeliten hier aufgebaut haben", sagte Rudolf Hoffmann. „Der Orden hat nach dem Krieg, in wirtschaftlich schweren Zeiten, jungen Menschen die entscheidende Grundlage für ihren beruflichen und persönlichen Werdegang geboten", betonte Domkapitular Clemens Bieber und dankte den Karmeliten für ihre Weitsicht. „Wir wollen mithelfen, dass hier auch weiterhin ihr Verstand, aber auch ihr Herz geprägt wird." Dies sei eine wesentliche Aufgabe der Kirche und ihrer Caritas und ein wichtiger Beitrag für die Gesellschaft. Dankesworte richtete der Caritas-Vorsitzende auch an das Erzbistum Bamberg, das den Trägerwechsel nicht als „feindliche Übernahme", sondern als „fränkische Allianz" betrachtet habe. Da die Schulfamilie fortan unter dem Schutzschirm der Caritas stehe, überreichten Bieber und Hoffmann Caritas-Schirme an Pater Roland Hinzer, Frater Günter Benker und Staatsministerin Melanie Huml.

Dank an Caritas und Schulteam
„Ich bin sehr froh, dass dieser Schutzschirm gespannt werden konnte", sagte Huml in Anlehnung an das Geschenk aus Würzburg. Es sei ihr ein großes Anliegen gewesen, die Traditionseinrichtung vor der Schließung zu bewahren. Neben den Vertretern der unterfränkischen Caritas dankte sie insbesondere den Schülern und Lehrkräften für ihren Einsatz für das Theresianum. „Sie haben alle viel geleistet in den letzten Jahren."

Willkommen!
Dankbar über das Fortbestehen der Einrichtung zeigten sich auch Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke und Ministerialdirigent Walter Gremm. „Wir müssen kirchliche Bildungsangebote hochhalten", betonte Gremm.

Bei einem anschließenden Umtrunk hatten Vertreter von Caritas und Orden sowie Wegbegleiter, Ehrenamtliche und Schüler die Gelegenheit, auf eine glückliche Zukunft anzustoßen. „Willkommen bei uns in Bamberg!", sagte Oberbürgermeister Andreas Starke.


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    Hörprobe mit freundlicher Genehmigung des Gütersloher Verlagshauses aus:
    Ulrich Tukur (Hrsg.), Das Hohe Lied der Liebe
    Gebundenes Buch, Pappband, 76 Seiten, 19,8 × 25,0 cm
    Mit 37 Fotos, Audio-CD
    Gütersloher Verlagshaus 2009
    ISBN: 978-3-579-06478-9